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Impfungen

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Impfungen.

Impfungen schützen unsere Tiere vor gefährlichen und zum Teil lebensbedrohlichen Erkrankungen.

Hunde und Katzenwelpen kann man schon ab der 8. Lebenswoche impfen. Bei einer Erstimpfung der  sogenannten Grundimmunisierung wird das Tier in der Regel im Abstand von 3-4 Wochen zweimal geimpft ,um eine solide Immunität aufzubauen.
Der Impfschutz  wird durch regelmässige Nachimpfungen aufrechterhalten.
Die individuellen Impfempfehlungen hängen von der Herkunft des Tieres, den Lebensbedingungen und der Art der Haltung ab.

Die untenstehenden Erläuterungen zu den diversen Hunde- respektive Katzenimpfungen haben rein informativen Charakter.

Impfungen sollten je nach Expositionsrisisko und dem gesundheitlichen Zustandes des zu impfenden Tieres empfohlen respektive angewendet werden.

Gerne beraten wir Sie in Fragen Impfungen und Impfschutz für Ihr Tier.




Impfempfehlung Hunde.

Kombi-Impfung.

Die Impfung bietet einen Impfschutz gegen folgende Erreger respektive Krankheiten:
Staupe, Parvovirus, Leptospirose, Hepatitis contagiosa canis  und IZwingerhusten.

Die Erstimpfung erfolgt ab 8. Lebenswoche. Eine regelmässige Auffrischung der Impfung wird empfohlen.

Tollwut.

Die Tollwut Impfung ist obligatorisch bei Auslandreisen. In der Schweiz wurde die Impfpflicht aufgehoben.
Eine Erstimpfung empfiehlt sich ab dem 6. Lebensmonat. Der Impfschutz dauert in der Regel 3 Jahre.

Genaueres zu den länderspezifischen Ein- respektive Ausreisebestimmungen  erfahren Sie beim Bundesamt für Veterinärwesen - www.bvet.ch.

Borreliose.

Der durch Zeckenart Ixodes übertragene Erreger der Borreliose ist im schweizer Mittelland stark verbreitet.
Die Impfung empfiehlt sich bei Hunden mit erhöhtem Expositions-Risiko.
Grundsätzlich ist die Impfung ab der 12 Lebenswoche möglich. Bei älteren Tieren ist eine vorgängige Abklärung bezüglich eines frühren Erregerkontaktes empfehlenswert.

Piroplasmose. (auch Hundemalaria genannt).

Der Erreger der Piroplasmose wird durch die Zeckenart (Rhipicephalus) ,die hauptsächlich südlich der Alpen vorkommt,  übertragen. Vereinzelte Fälle der Krankheit wurden aber auch schon im Tessin, Genferseegebiet und in Bayern gemeldet.
Der Verlauf der Krankheit ist schwerwiegend und verläuft nicht selten tödlich.
Empfohlen bei Reisen in Südeuropa. Die Impfung ist grundsätzlich ab dem 6. Lebensmonat möglich. Eine jährlich Auffrischimpfung ist bei bestehendem Infektionsrisiko empfehlenswert.


Impfempfehlungen Katze.

Katzenschnupfen.

Als „Katzenschnupfen“ werden heute eine Vielzahl infektiöser Erkrankungen der Atemwege bezeichnet. Die klinischen Symptome der Infektion reichen von einem leichten Schnupfen bis zu schwerwiegenden Entzündungen der Bronchien respektive des Lungengewebes.

Katzenseuche (Panleukopenie).

Die Katzenseuche ist eine hoch ansteckende, akut verlaufende Viruskrankheit der Katzen. Hohes Fieber, Schwächung des Immunsystemes, Erbrechen, Durchfall (teilweise blutig) und  starke Austrocknung sind die wichtigsten Symptome einer Infektion. Bei nicht geimpften Katzen liegt die Sterblichkeit über 80 Prozent. Da das Katzenseuchevirus sehr umweltresistent ist, ist eine indirekte Übertragung möglich. Dies bedeutet dass auch reine Hauskatzen geimpft werden sollten.

Katzenschnupfen und die Katzenseuche werden in Kombination geimpft. Katzen sollten ab der achten Lebenswoche geimpft werden. Eine jährliche Auffrischung der Impfung wird empfohlen.

Katzenleukose.

Bei der Katzenleukose handelt es sich um eine Virusinfektion die zu einer Schädigung der blutbildenden Organe führt.  Die klinischen Symptome der Krankheit sind sehr vielfältig und die Prognose für die befallenen Tiere ist in der Regel schlecht.
Die Übertragung des Erregers geschieht bei direktem Kontakt zwischen Katzen.
Die Impfung empfiehlt sich daher bei Katzen die Auslauf haben, bei Tierheimaufenthalten und bei Ausstellungen. Katzen sollten ab der achten Lebenswoche geimpft werden. Eine jährliche Auffrischung der Impfung wird empfohlen.

Feline infektiöse Peritonitis (FIP)

Die FIP ist eine akut oder auch chronisch verlaufende , progressive, virusbedingte Allgemeinerkrankung mit tödlichem Ausgang. Schwere Verlaufsformen werden häufig bei Jungtieren beobachtet.
Viele Aspekte dieser Erkrankung sind aus wissenschaftlicher Sicht noch unklar und bedürfen weiterer Forschung.
Die Impfung empfiehlt sich bei einer hohen Populationsdichte an Katzen und in Katzenzuchten. Welpen können ab der 16. Lebenswoche geimpft werden. Eine jährliche Auffrischung der Impfung wird empfohlen.

Tollwut.

Gleiche Empfehlung respektive Vorschriften wie bei Hunden.



Tollwutvirus

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